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    Deutsche Süßwarenwirtschaft hofft auf Umsatzplus

    Pro Kopf werden in Deutschland jedes Jahr 31,65 kg Süßwaren verzehrt. Durch die WM hofft die deutsche Süßwarenindustrie auf ein Umsatzplus von 2 Prozent. Schokobälle, zuckerfreie Lizenz-Bonbons oder der offizielle Fifa Goleo-Cake sollen sich diesen Sommer besonders gut verkaufen lassen. Vor allem für Kinder hat sich die Branche etwas einfallen lassen: Zum Schokoriegel gibt es kostenlos eine Trillerpfeife oder eine Tröte fürs Stadion dazu. „Während der letzten Fußball-EM stieg der Umsatz mit Knabberartikeln um 20 Prozent“, sagt Wolfgang Baer von der „Handelshof“-Gruppe. Die Hoffnungen sind groß, denn im vergangenen Jahr ging der Umsatz der Branche leicht zurück, insbesondere bei Chips hielten sich die Kunden zurück. Der Gesamtumsatz der Süßwaren-Branche sank 2005 leicht auf 14 Mrd. Euro. 112,42 Euro ließ sich im Schnitt jeder Bundesbürger das Naschen kosten. Im Trend liegen nach wie vor fettarme und zuckerfreie Varianten. So zeigt etwa der Fruchtgummi- und Lakritzhersteller Katjes auf der ISM zuckerreduziertes Lakritz ohne Süßstoff. Ein anderes Unternehmen bietet geröstete, fettarme Chips an. Auf den Ekelfaktor setzen andere Hersteller, die Bonbons mit dem Namen „giftiger Abfall“ anbieten. Während der Inlandsabsatz nahezu stagnierte, legten die Exporte zum Teil kräftig zu. Die Ausfuhren nach Russland stiegen sogar um gut 40 Prozent. Teuer könnte es im laufenden Jahr für Verbraucher werden, die Mandel- oder Haselnussschokolade lieben. Hintergrund sind die enorm gestiegenen Rohstoff- und Energiekosten. Haselnüsse beispielsweise kosteten heute vier Mal so viel wie vor zwei Jahren, sagt Tobias Bachmüller, stellvertretender Vorsitzender des Bundesverbands der Deutschen Süßwarenindustrie (BDSI). Mandeln seien drei Mal so teuer wie vor zwei Jahren. 40.000 Tonnen Haselnusskerne verarbeitet die deutsche Süßwarenindustrie im Jahr. „Die Türkei hat es in den vergangenen Jahren verstanden, Haselnuss-Opec zu spielen“, sagt BDSI-Geschäftsführer Carsten Keunecke schmunzelnd. Es habe Versuche gegeben, die Preise im eigenen Interesse hoch zu halten. Allerdings seien auch die Ernten zuletzt schlecht gewesen.

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